Fakten über das Surfen und Surfgeschichte

Surfen: Anfänge und Tiefpunkte einer atemberaubenden Sportart

Wer das Surfen lernen möchte, sollte mit Körper UND Geist bei der Sache sein, dazu ist ein Blick in die Vergangenheit gut, um die Wurzeln dieser beliebten Sportart zu verstehen. Denn nicht immer konnte man so frei an zahlreichen Stränden der Welt surfen.

Mit Leidenschaft surfen und frei sein – das war nicht immer so

Mit Leidenschaft surfen und frei sein – das war nicht immer so.

Die Polynesier als Begründer des Surfens?

In der meisten Literatur tauchen die Polynesier auf Hawaii als Begründer des Surfens auf. Denn sie waren sehr gute Seefahrer, die auch über das Wasser die Insel besiedelten. Angeblich surften sie auf Holzbrettern die Wellen ab. Jedoch gibt es keine zu hundert Prozent zuverlässigen Quellen, die den Ursprung des Surfens identifizieren können. Weitere interessante Etappen des Surfens finden sich im 15. sowie 19. Jahrhundert.

Surfen für Privilegierte

Im 15. Jahrhundert war das Surfen den Königen und Königinnen Hawaiis vorenthalten. Das einfache Volk durfte sich nicht einfach von den Wellen treiben lassen und eine Verletzung dieses Gebots wurde sogar mit der Todesstrafe geahndet. Die Herrscher hatten dagegen eigene private Strände, an denen sie sich dem Surfsport hingaben. Heutzutage ist das kaum noch denkbar, denn zum Glück kann sich jeder ein Surfboard schnappen und mit Leidenschaft die Wellen abfahren, was natürlich durchaus zu einem königlichen Gefühl führt!

Eine neue Kultur

Als James Cook im 18. Jahrhundert Hawaii entdeckte, brachte er durch seine Missionare die Surfkultur Hawaiis fast ganz zum Erliegen. Zwar kamen durch den „weißen Mann“ auch Luxusgüter wie Gewehre, Uniformen und Alkohol zu den Ureinwohnern, jedoch sollten die Hawaiianer auch bekehrt werden. Viele wurden dabei sogar getötet, denn nicht jeder wollte sich der anderen Kultur anpassen. Durch diesen kulturellen Schock kam das Surfen eine Zeit lang zum Erliegen.

Surfen und Surfcamps für jedermann

Diese Tiefpunkte des Surfens sind zum Glück vorbei. Die heutige Surfkultur ist durch professionelle Conteste und zahlreiche Surfcamps für jung und alt geprägt. Vor allem die junge Generation lässt sich immer mehr vom Surfsport mitreißen und durch die immer größer werdende Surfindustrie, werden auch Surfboards immer erschwinglicher. Vielleicht kann man schon bald von dem Volkssport Surfen sprechen. Schließlich findet sich auch in Europa, als bestes Beispiel sind hier die Surfer vom Eisbach zu nennen, eine immer größer werdende Surfkultur.